Personalität

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Das Leben belohnt den Effort, nicht die Ausreden.


400pxDer Schlüssel zum Erfolg steckt innen. Mit Erfolg ist gemeint: Anschlussfähigkeit. Und das ist weit mehr als das Wissen, dass die Rigi aus Nagelfluh besteht. Anschlussfähigkeit, das sind vor allem soziale und personale Kompetenzen. Es ist der Umgang mit sich und mit anderen. Es sind Werthaltungen und Tugenden.

Menschen trachten prinzipiell nach Anschlussfähigkeit. Anschlussfähigkeit geht in zwei Richtungen. Auf der einen Seite sind die Aktivitäten von Menschen darauf ausgerichtet, die Umwelt in ihrem Sinne zu beeinflussen. Wer etwas erzählt will also, dass die anderen seine Sicht, seine Darstellung übernehmen. Auf der anderen Seite verfolgt Anschlussfähigkeit ebenso das Ziel, sich zu einer sozialen Umgebung zugehörig zu fühlen, sich anzupassen. Die Anschlussfähigkeit innerhalb eines Systems wird als Selbstreferenz bezeichnet, im Gegensatz zum fremdreferenziellen Bezug auf die Umwelt (Welt, andere Systeme).

Früher wuchsen die Kinder in vertikalen Sozialisationsformen (mehrere Erwachsene verschiedener Generationen, mehrere Geschwister) auf. In diesem Geflecht von Auseinandersetzung und Rücksichtnahme wurden sie erzogen. Der Mehrpersonenhaushalt ist im Verlaufe der Jahre drastisch zusammengeschrumpft. Und immer mehr erfolgt die Sozialisation horizontal, in Peergruppen. Das sich daraus entwickelnde Leben in ungeteilter Aufmerksamkeit birgt die Gefahr, dass ganze elementare soziale und personale Kompetenzen verkümmern. Eine neue Lernkultur zielt sich deshalb nicht einfach auf einer Erweiterung des Wissens (knowledge) ab, sondern will auch Fähigkeiten und Fertigkeiten (skills) fördern. Und insbesondere auch: Haltungen und Einstellungen (attitude). Das lässt sich allerdings nicht vermitteln. Lernorte müssen deshalb Orte sein, wo Lernende lernen, mit sich und mit anderen konstruktiv umzugehen, Orte , wo Leistung einen Wert hat. Leistung verlangt auch immer wieder, sich selber zu überwinden. Und das Ergebnis: Stolz. Lernende sollen deshalb möglichst häufig die Erfahrung machen, dass es ein gutes Gefühl ist, sich überwunden und eine Leistung erbracht zu haben.



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Quellen, Ressourcen, Links

http://www.brock.uni-wuppertal.de/cgi-bin/echo.pl?vorlage=v_white_32&stw=Anschlussf%E4higkeit
Klärung des Begriffs „Anschlussfähigkeit“

http://www.psychologie.uni-oldenburg.de/fachschaft/scripte/Paedagogik/ErwerbSozialerKompetenz.ppt
Powerpoint Präsentation zum Thema soziale Kompetenz.

http://www.learningfactory.ch/downloads
Dossiers und Materialien zur Praxis des Lernens.

http://www.institut-beatenberg.ch/2004/artikel_selbstgestaltungSCREEN.pdf
Dossier zur Selbstgestaltung des institutionellen Lernens

BildungsCent e.V.(2004). Die Kompetenzstudie. Was Personalentscheider von Schulabgängerinnen und Schulabgängern erwarten.Eine Initiative der Herlitz PBS AG. Befragung der grosser deutscher Ausbildungsbetriebe zu den Kompetenzen von Schulaustretenden.
Media: Personalität_Kompetenzstudie_2004.pdf

Winterhoff M. (2008). Unsere Kinder bleiben psychisch unreif. Interview mit M. Winterhoff in Psychologie heute vom Juli 2008
Media:Winterhoff_kinder_bleiben_psychisch_unreif.pdf

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